SPIONE UNTER UNS bietet einen seltenen Einblick in die inneren Abläufe eines datengesteuerten Überwachungsstaates, der von einem der am meisten gefürchteten Geheimdienste der Welt betrieben wurde: von der Stasi der DDR.

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Die Gedenkstätte Hoheneck befindet sich in der ehemaligen DDR-Strafvollzugsanstalt Hoheneck in Stollberg/Erzgebirge, die zu DDR-Zeiten als berüchtigtes Frauengefängnis diente. Neben Frauen, die wegen krimineller Delikte einsaßen, wurden hier im Laufe von vier Dekaden Tausende politisch Inhaftierte - vor allem Frauen - untergebracht, die unter menschenunwürdigen Bedingungen litten.
Gemäß der Gedenkstättenkonzeption des Bundes gehört die frühere DDR-Strafvollzugsanstalt zu den immer weniger werdenden „verbleibenden Zeitzeugnissen“, deren „Erhalt und Sicherung“ von besonderer Bedeutung ist.
Als historischer Ort hat der Gebäudekomplex eine nationale sowie internationale Bedeutung. Darüber hinaus besitzt der Gebäudekomplex baugeschichtliche sowie landschafts- und stadtbildprägende Bedeutung und steht daher unter Denkmalschutz.
Heute ist Hoheneck ein Ort des Gedenkens, des Erinnerns und des Lernens. Die Gedenkstätte Hoheneck macht die Geschichte der politischen Repression in der DDR greifbar und gibt den Betroffenen eine Stimme. In Ausstellungen, Führungen und Bildungsangeboten wird die Vergangenheit aufgearbeitet und die Bedeutung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten in den Mittelpunkt gestellt.
Subkulturelle Bewegungen wie die Punk-Szene waren in der DDR ein bewusster Ausdruck von Systemopposition. Das SED-Regime versuchte mit aller Härte, diese zu unterdrücken. Am 3. Okober erzählen die Zeitzeuginnen Jana Schlosser und Inka Brückner von ihrer Geschichte. Der Autor und Zeitzeuge Geralf Pochop stellt sein Buch "Tanz auf dem Vulkan" vor.